Studium in Rumänien

Um an einer rumänischen Universität studieren zu können, braucht man das Abitur als Zugangsvoraussetzung. Auch die ausländischen Studierenden werden von den Hochschulen in Rumänien selber ausgesucht, indem sie einem Auswahlverfahren unterzogen werden. Um sich hier über die Details möglichst umfassend zu informieren, ist es sinnvoll, sich auf die Homepage der Universität zu klicken oder auch einen telefonischen Kontakt herzustellen.

Wesentlich für alle rumänischen Hochschulen ist jedoch, dass man sich für einen Studienplatz bis spätestens zum ersten September beworben haben muss. Das rumänische Studienjahr beginnt nämlich am ersten Oktober und endet im Juni des darauf folgenden Jahres. Seit vier Jahren, genauer dem Wintersemester 2005/2006, gilt auch in Rumänien das so genannte europäische Kreditpunktesystem, ECS. Die meisten Studiengänge sind in drei Zyklen eingeteilt, Ausnahmen bilden nur Medizin oder Architektur - hier wird in Rumänien weiterhin ein Diplomstudiengang absolviert.

Zwar gibt es einige Studiengänge, die auf Deutsch abgehalten werden. In der Regel jedoch ist die Unterrichtssprache Rumänisch. Wie in vielen anderen europäischen Ländern auch, ist für die Bewerbung an einer rumänischen Universität der Nachweis von ausreichenden Sprachkenntnissen erforderlich. Kann man diesen Nachweis nicht erbringen, muss man ein so genanntes Sprachvorbereitungsjahr durchlaufen. Hinsichtlich der Kosten müssen sich ausländische Studierende auf etwa dreitausend bis viertausend Euro einstellen, das variiert je nach Studiengang entsprechend.

Für die Fächer Medizin, Pharmazie, aber auch künstlerische und musische Studiengänge oder Theater- oder Filmwissenschaften liegen die Kosten auf jeden Fall im oberen Drittel. Um sich hier ein bisschen Erleichterung zu verschaffen, lohnt es auf jeden Fall abzuklären, ob man eventuell Auslandsbafög oder ein Stipendium beantragen kann. So kann man beispielsweise über Erasmus gefördert werden und zwar für eine Dauer von drei Monaten bis hin zu einem ganzen Jahr. Wer sich für Stipendien interessiert, sollte sich mit dem DAAD (Deutschen Akademischen Austauschdienst) in Verbindung setzen.

Früher einmal wurde das Skalpell nach der Benutzung desinfiziert. Heute kommen in erster Linie Einmalskalpelle zum Einsatz. Sie werden allerdings nicht komplett ersetzt, sondern es werden lediglich die Klingen getauscht. Das heißt, die Klingen sind auswechselbar, die Griffe werden wieder verwendet. Für die verschiedenen Einsätze gibt es unterschiedliche Klinge, die eine verschiedene Form und Größe aufweisen. Geschnitten wird mit dem Skalpell heute fast nur noch die Haut, danach wird mit dem Elektrokauter weitergearbeitet.