Studentenjobs in Rümänien

Viele verbinden mit Rumänien, einem der jüngsten Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, lediglich Naturschönheiten und ein osteuropäisches Schwellenland. Aber mit dem Beitritt in die EU ist nicht nur formal vieles angestoßen worden. So stellt Rumänien beispielsweise sein Hochschulsystem gerade auf die europaweit mittlerweile fast standardisiert eingeführten Bachelor- und Masterstudiengänge um. Das bedeutet, dass deutsche Studenten nun problemlos ein Auslandssemester in Rumänien verbringen können und dennoch keine Zeit verlieren, weil ihnen die Vorlesungen und Seminare entsprechend angerechnet werden können. Wer in Rumänien studieren möchte, der muss zunächst einen Eingangssprachtest ablegen. Nur, wer ihn besteht, wird als ausländischer Student zum Studieren zugelassen.

Warum ist ein Studium in Rumänien für immer mehr Studierende von Interesse? Mit dem Beitritt zur Europäischen Union gehört Rumänien nun zum europäischen Binnenmarkt. Immer mehr internationale Firmen, wie zum Beispiel Siemens, Metro oder auch die EON-Ruhrgas, haben mittlerweile Vertretungen, aber auch Produktionsstätten in Rumänien aufgebaut. Dies sind dann auch die potenziellen Arbeitgeber der Zukunft für aufstrebende Jungmanager nach dem Studienabschluss.  Aber bis es soweit ist, muss das Studium erst einmal finanziert werden. Nicht jeder kommt in den Genuss von Auslandsbafög oder Stipendium, viele müssen sich ihre Studentenbrötchen im Ausland mit einem Studentenjob verdienen.

Bisher ist Rumäniens Hauptstadt Bukarest der zentrale Anlaufpunkt für ausländische Studierende, weil hier die größten Universitäten aber auch viele Niederlassungen ausländischer Unternehmen angesiedelt sind. Diese Kombination ist für Studenten aus dem Ausland optimal, weil Campus und Studentenjob dann bestenfalls in der gleichen Stadt sind. Nicht selten sind die internationalen Unternehmen an engagierten und motivierten Studierenden mit guten Rumänischkenntnissen interessiert, beispielsweise, wenn es um Übersetzungen bei Meetings oder auch die telefonische Auftrags- und Terminvergabe geht. Viele der Firmen unterhalten auch sehr gute Kontakte zu den Universitäten, deshalb lohnt es sich am Schwarzen Brett der Fakultät, auf den Internetseiten oder aber bei der Firma direkt nach Stellenangeboten zu schauen.